Historisches / 30 Jahre Entwicklung im Schnelldurchgang

1988 entwickelte die Volkswagen AG das Grundkonzept des so genannten „Arbeitsplatz 2000“ (V.A.G 1647 R) und patentierte es. Ziel war es die Unfallinstandsetzung ergonomischer und ökonomischer zu machen und industrielle Handlungsprinzipien ins Handwerk zu transferieren. Bernd Himmelreich, der heutige Inhaber der ProWoTech GmbH, entwickelte als Maschinenbautechniker in der Rationalisierungstechnik aus dem VW-Konzept das fertige Produkt.

Die Hauptaufgabe des Arbeitsplatzsystems war Kostendämpfung. Ein Hauptkostenfaktor bei der Unfallinstandsetzung ist der Arbeitsaufwand mit einem sehr hohen Anteil Rüstzeiten. Darum setzte der „Arbeitsplatz 2000“ seine Priorität auf die Reduzierung dieser Rüstzeiten indem man dem Karosseriebauer alle Arbeitsmittel in einem Deckenschienensystem hängend direkt im Reparaturbereich zur Verfügung stellte. Alles blieb aufgeräumt und sofort greifbar, schwere Werkzeuge waren im Balancer aufgehängt. Kabel und Schläuche verblieben unter der Decke statt erst aus- und eingerollt werden zu müssen oder als Stolperfalle auf dem Boden zu wirken. Der Arbeitsplatz und seine Umgebung war durch das Vorhangsystem gut abgeschirmt. Eine optimierte Beleuchtung und integrierte Schweißraucherfassung rundeten das System ab.

In den 90ern erfolgte eine betriebswirtschaftliche Langzeit-Untersuchung über anderthalb Jahren in einem großen K&L-Zentrum, wo 7 Arbeitsplätze dieses Typs 8 Arbeitsbereichen „mit nix“ gegenüberstanden. Ergebnis damals: 19,7% Zeitersparnis absolut und eine glatte Halbierung der Zweitdurchläufe und Wiederhol-Reparaturen! Das ergab im 2-Schicht-Betrieb eine Amortisationszeit von unter 2 Jahren!

1994 stellte Audi den A8 D2 vor, das erste Fahrzeug mit Vollaluminium-Karosserie und Audi Space Frame (ASF). Für dieses Novum im Serien-Karosseriebau entstand aus dem Stahl-Reparaturplatz V.A.G 1647 R der Audi-Aluminium-Reparaturplatz VAS 2010.

Zur Jahrtausendwende fiel das innere Schienensystem des VAS 2010 weg. Grund waren die enormen Kosten für die Anpassung der ohnehin teuren Gerätetechnik für den Einsatz in einem hängenden System. Nun konnte der Kunde die Standard-Geräte verwenden und der neue Arbeitsplatz VAS 2010 A wurde durch den Wegfall auch entsprechend günstiger.

2015: Mit der Einführung der Stahl-Aluminium-Mischbauweise, maßgeblich durch den Audi TT der dritten Generation und den Audi Q7, wurde das System räumlich getrennter Stahl- und Aluminiumarbeitsplätze obsolet, denn Fahrzeuge dieser Bauart bringen immer automatisch beide Werkstoffe mit. So entstand der Multimaterial-Mix-Reparaturplatz VAS 6673 und die meisten der o.g. Vorgängertypen wurden mit Freude auf diesen Standard umgerüstet um zukünftig die gesamte Modellpalette damit bedienen zu können.

Mit Stolz blicken wir zurück auf ein Vierteljahrhundert weltweit unfallfreies Arbeiten auf unseren Aluminium-Reparaturplätzen. Mit Einführung der Multimaterial-Mix- Technologie ereigneten sich aber außerhalb unseres Kundenkreises auch zeitglich die ersten Explosionsunfälle mit schweren Personenschäden durch ungeeignetes Equipment, Nicht- oder Halbwissen und Unterschätzung des Risikopotentials.

Um unseren Kunden ähnliches zu ersparen, entwickelte ProWoTech die Gefährdungsanalyse für den neuen Sonderfall „Unfallinstandsetzung an Multimaterial-Mix-Karosserien“. Eine gesetzliche Pflicht, die auf jedem ausführenden Unternehmer, sprich: JEDER Werkstatt, lastet, aufgrund seiner fachlichen Komplexität und der Tatsache, dass man in keiner anderen Industrie oder Anwendung „abschauen und übernehmen“ konnte, aber eine schier unlösbare Aufgabe darstellt. Da wir in unserem Kundenkreis weltweit den gleichen Ausrüstungsstand haben, konnten wir als Lieferant diese Aufgabe übernehmen und das Ergebnis unseren Kunden zur Verfügung stellen.

Dadurch sind die ProWoTech-Arbeitsplätze bis heute die einzigen im Markt, die nicht nur Fahrzeughersteller-Vorgaben bedienen, sondern dem Anwender auch alles an die Hand geben um die auf ihm selbst lastenden, gesetzlichen Pflichten als ausführender Unternehmer erfüllen zu können!

Der Multimaterial-Mix-Reparaturplatz – direkt vom Erfinder!

Karosseriearbeitsplätze

Mobile Absauganlagen

Mobile Schweißrauchabsaugungen

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1988 entwickelte die Volkswagen AG das Grundkonzept des so genannten „Arbeitsplatz 2000“ (V.A.G 1647 R) und patentierte es. Ziel war es die Unfallinstandsetzung ergonomischer und ökonomischer zu... mehr erfahren »
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Historisches / 30 Jahre Entwicklung im Schnelldurchgang

1988 entwickelte die Volkswagen AG das Grundkonzept des so genannten „Arbeitsplatz 2000“ (V.A.G 1647 R) und patentierte es. Ziel war es die Unfallinstandsetzung ergonomischer und ökonomischer zu machen und industrielle Handlungsprinzipien ins Handwerk zu transferieren. Bernd Himmelreich, der heutige Inhaber der ProWoTech GmbH, entwickelte als Maschinenbautechniker in der Rationalisierungstechnik aus dem VW-Konzept das fertige Produkt.

Die Hauptaufgabe des Arbeitsplatzsystems war Kostendämpfung. Ein Hauptkostenfaktor bei der Unfallinstandsetzung ist der Arbeitsaufwand mit einem sehr hohen Anteil Rüstzeiten. Darum setzte der „Arbeitsplatz 2000“ seine Priorität auf die Reduzierung dieser Rüstzeiten indem man dem Karosseriebauer alle Arbeitsmittel in einem Deckenschienensystem hängend direkt im Reparaturbereich zur Verfügung stellte. Alles blieb aufgeräumt und sofort greifbar, schwere Werkzeuge waren im Balancer aufgehängt. Kabel und Schläuche verblieben unter der Decke statt erst aus- und eingerollt werden zu müssen oder als Stolperfalle auf dem Boden zu wirken. Der Arbeitsplatz und seine Umgebung war durch das Vorhangsystem gut abgeschirmt. Eine optimierte Beleuchtung und integrierte Schweißraucherfassung rundeten das System ab.

In den 90ern erfolgte eine betriebswirtschaftliche Langzeit-Untersuchung über anderthalb Jahren in einem großen K&L-Zentrum, wo 7 Arbeitsplätze dieses Typs 8 Arbeitsbereichen „mit nix“ gegenüberstanden. Ergebnis damals: 19,7% Zeitersparnis absolut und eine glatte Halbierung der Zweitdurchläufe und Wiederhol-Reparaturen! Das ergab im 2-Schicht-Betrieb eine Amortisationszeit von unter 2 Jahren!

1994 stellte Audi den A8 D2 vor, das erste Fahrzeug mit Vollaluminium-Karosserie und Audi Space Frame (ASF). Für dieses Novum im Serien-Karosseriebau entstand aus dem Stahl-Reparaturplatz V.A.G 1647 R der Audi-Aluminium-Reparaturplatz VAS 2010.

Zur Jahrtausendwende fiel das innere Schienensystem des VAS 2010 weg. Grund waren die enormen Kosten für die Anpassung der ohnehin teuren Gerätetechnik für den Einsatz in einem hängenden System. Nun konnte der Kunde die Standard-Geräte verwenden und der neue Arbeitsplatz VAS 2010 A wurde durch den Wegfall auch entsprechend günstiger.

2015: Mit der Einführung der Stahl-Aluminium-Mischbauweise, maßgeblich durch den Audi TT der dritten Generation und den Audi Q7, wurde das System räumlich getrennter Stahl- und Aluminiumarbeitsplätze obsolet, denn Fahrzeuge dieser Bauart bringen immer automatisch beide Werkstoffe mit. So entstand der Multimaterial-Mix-Reparaturplatz VAS 6673 und die meisten der o.g. Vorgängertypen wurden mit Freude auf diesen Standard umgerüstet um zukünftig die gesamte Modellpalette damit bedienen zu können.

Mit Stolz blicken wir zurück auf ein Vierteljahrhundert weltweit unfallfreies Arbeiten auf unseren Aluminium-Reparaturplätzen. Mit Einführung der Multimaterial-Mix- Technologie ereigneten sich aber außerhalb unseres Kundenkreises auch zeitglich die ersten Explosionsunfälle mit schweren Personenschäden durch ungeeignetes Equipment, Nicht- oder Halbwissen und Unterschätzung des Risikopotentials.

Um unseren Kunden ähnliches zu ersparen, entwickelte ProWoTech die Gefährdungsanalyse für den neuen Sonderfall „Unfallinstandsetzung an Multimaterial-Mix-Karosserien“. Eine gesetzliche Pflicht, die auf jedem ausführenden Unternehmer, sprich: JEDER Werkstatt, lastet, aufgrund seiner fachlichen Komplexität und der Tatsache, dass man in keiner anderen Industrie oder Anwendung „abschauen und übernehmen“ konnte, aber eine schier unlösbare Aufgabe darstellt. Da wir in unserem Kundenkreis weltweit den gleichen Ausrüstungsstand haben, konnten wir als Lieferant diese Aufgabe übernehmen und das Ergebnis unseren Kunden zur Verfügung stellen.

Dadurch sind die ProWoTech-Arbeitsplätze bis heute die einzigen im Markt, die nicht nur Fahrzeughersteller-Vorgaben bedienen, sondern dem Anwender auch alles an die Hand geben um die auf ihm selbst lastenden, gesetzlichen Pflichten als ausführender Unternehmer erfüllen zu können!

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